Dienstag, 14. Juli 2020
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MTA

Die Modulare Truppausbildung, kurz MTA ist eine neu konzepierte Grundausbildung der Feuerwehren in Bayern. Die erfolgreiche Teilnahme ist Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge. Sie ist darauf ausgelegt, dass die Teilnehmer die Grundtätigkeiten im Übungs- und Einsatzdienst beherrschen. 

Die MTA gliedert sich in:

  • Basismodul, dieses vermittelt alle grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten für die Truppführer aller Feuerwehren. Es beinhaltet Landkreis- und Standortanteile.
  • Ergänzungsmodule, deren Anzahl und Ausbildungsbedarf ist von den am Standort vorhandenen Geräten abhängig. (Ausbildung kann parallel zum Basismodul erfolgen)
  • Modul "Ausbildungs- und Übungsdienst", Festigung und Anwendung des erworbenen Wissens.

Die MTA beinhaltet viele Themen, die auf Landkreisebene angeboten werden und von Ausbildern gelehrt werden, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben. 

Die Ausbilder entsprechend dem Thema finden Sie in der Rubrik  "Ausbilder". 

Hauptansprechpartner für die gesamte MTA ist Michael Schlickenrieder. Sie finden seine Kontaktdaten ebenfalls in der Rubrik "Ausbilder".

 

 

Die Funkausbildung

- Ein Teil der Grundausbildung -

 

Funk Einstatzleitung Einsatzleiter bearbeitet3

Kommunikation ist ein sehr wichtiges und großes Themengebiet in der Feuerwehr und auch in anderen Hilfsorganisationen. Ohne gute Kommunikation ist der Erfolg eines jeden Einsatzes gefährdet. Schließlich muss jede Einsatzkraft wissen, was ihr Auftrag ist und mit welchen Mitteln sie diesen erfüllen muss.

Ein wesentlicher Teil unseres Kommunikationssystems ist der Digitalfunk. Im Landkreis würde keine Feuerwehr ohne Funk alarmiert werden. Denn dieser sorgt für die Auslösung von Sirenen und Funkmeldeempfänger. Bereits vor Eintreffen an der Schadensstelle bekommen die ausrückenden Einheiten ihre Einsatzinformationen und wichtige Hinweise über Funk. Auch die Information, ob die Einheit bereits ausgerückt ist oder sich schon an der Einsatzstelle befindet läuft über das Digitalfunksystem. Ebenso die Kommunikation an der Einsatzstelle. Schließlich ist es nicht immer möglich, Kräfte direkt anzusprechen. Das hat zum einen räumliche Gründe, aber auch Gefahrenbereiche spielen hier eine Rolle. So kann ein Einheitsführer seinen Atemschutztrupp, der in einem Gebäude die Brandbekämpfung durchführt, nicht direkt ansprechen. Man erkennt, der Funk ist heutzutage bei den Feuerwehren nicht mehr wegzudenken. Der vor einigen Jahren eingeführte Digitalfunk bietet zudem weitere Optionen, die im Einsatzfall dienlich sein können.

Allerdings bedarf es auch entsprechender Ausbildung, um die Funkgeräte im Einsatzfall richtig einsetzen zu können.

Es müssen viele Punkte erlernt und regelmäßig geübt werden.

 

Einige davon sind zum Beispiel:

- Die korrekte Bedienung der Geräte

- Senden von Statusinformationen an die Leitstelle

- Umstellen der Geräte auf andere Funkgruppen

- Die Umstellung von Direktmodus auf Netzmodus

- Das Bewahren von Funkdisziplin und die korrekten Umgangsformen am Funk

Außerdem sollte man wissen, was die Unterschiede vom ehemaligen Analogfunk zum heutigen Digitalfunk sind und wie unser Funknetz aufgebaut ist.

 

Um das richtige Funken und das nötige Hintergrundwissen von Anfang an mit zu erlernen, ist die Funkausbildung in das Basismodul der Modularen Truppausbildung, also unserer Grundausbildung mit integriert.

Der Bereich „Funk“ ist als Sonderunterricht angesiedelt. Auch Kameradinnen und Kameraden, die bereits den ehemals Truppmann 1 und Truppmann 2 Lehrgang absolvierten, haben die Möglichkeit dieses Modul ergänzend zu absolvieren und somit unter anderem die Qualifikationen für weiterführende Lehrgänge zu erlangen.

Zuständig für die Funkausbildung ist KBM Andreas Stegmann.

Den entsprechenden Kontakt für An- und Rückfragen finden Sie unter der Rubrik „Ausbilder“.

 

Interessentenliste

Kurs:
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Kurs-Nr. Kurstitel Ort
MTASF MTA Sprechfunk – Übung mit Endgeräten
*zzgl. MwSt.